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22.02.12

UV-Schutz: Wirksamkeit auf Genom-Ebene nachgewiesen

Berlin – Ob in der Freizeit oder im Beruf, die Signifikanz von UV-Schutz ist evident. Die gestiegene Inzidenz von Hautkrebserkrankungen und die aktuelle Diskussion, Plattenepithelkarzinome und aktinische Keratosen in die Liste der Berufskrankheiten aufzunehmen, demonstrieren: sowohl bei privater, als auch beruflicher UV-Exposition herrscht weiterhin Aufklärungsbedarf. Beim Symposium Photodermatologie II von La Roche-Posay diskutierten Experten Ende Januar über neue Daten zu wirksamem UVSchutz.

Jüngste Daten einer Studie zur Akzeptanz von Lichtschutzmitteln in Außenberufen der Universitätsklinikum Dresden untermauern, dass das Bewusstsein für Sonnenschutz, auch während der Arbeitszeit, geschärft werden muss. Nach ihrem Sonnenschutzverhalten befragt,räumten 72% der Außenarbeiter (n=40) ein, bis dato nie oder selten Sonnenschutz während der Arbeits- und Freizeit angewendet zu haben. Die Mehrheit gab dabei an, vom Arbeitgeber nicht über Lichtschutzmaßnahmen informiert worden zu sein. Nach Ablauf der Studie, bei der die Teilnehmer über zwei Monate Sonnenschutzprodukte, darunter ANTHELIOS XL 50+ Milch von La Roche-Posay, applizierten, zeigte sich jedoch: „80% der Außenarbeiter würden dieses Produkt im Sommer täglich bei der Arbeit verwenden“, kommentierte Prof. Dr. med. habil. Andrea Bauer, vom Universitätsklinikum Dresden, die Ergebnisse. „Die Eignung von ANTHELIOS XL 50+ Milch für den Außenberuf bewerteten 82% der Teilnehmer mit sehr gut bis gut.“

Wirksamkeit auf Genom-Ebene nachgewiesen
Außer dem subjektiven Empfinden sind es vor allem wissenschaftliche Kriterien, die belegen, dass ANTHELIOS-Produkte auch für die berufliche UV-Exposition bestens geeignet sind. So bietet die photostabile UV-Filtertechnologie Mexoplex – eine Kombination der Filter Mexoryl® XL, Mexoryl® SX und Tinosorb® S – einen besonders hohen Schutz im UVA-Bereich. Mit seinem Verhältnis von UVB- zu UVA-Schutz (< 2,5) erreicht Mexoplex eine wesentliche höhere UVA-Protektion als herkömmliche Filtersysteme. Damit ist die Filtertechnologie nicht nur bei der Protektion vor Hautkrebs, sondern auch bei der Prävention von Hautalterung und Photodermatosen relevant. Neue Daten von Marionnet C et al. belegen die Wirksamkeit von ANTHELIOS erstmals auf Genom-Ebene: Die durch UVA-Strahlung induzierte Modulation der Expression von Genen, die bei der Entstehung einer Photokarzinogenese, Photodermatose und Hautalterung von Bedeutung sind, wird nachweislich verringert [1].

Dank der synergistischen Effekte erzielt z.B. die Kombination der UV-Filter Mexoryl® SX und Tinosorb® S bei niedrigerer Dosierung einen höheren UVB-Schutz als die Addition der Einzelfilter. Ausreichend Sonnenschutz kann jedoch auch das beste Produkt nur bieten, wenn die Compliance gewährleistet ist und es adäquat aufgetragen wird. So wurde bei der Dresdner Studie trotz der hohen kosmetischen Akzeptanz (angenehmes hautphysiologisches Empfinden) des Sonnenschutzmittels und der Bereitschaft, sich künftig bei jeder UV-Exposition verantwortungsvoll zu verhalten (für Babys und Kleinkinder wird ein Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung, schützende Kleidung und Sonnenschutzmittel mit einem LSF größer als 25 empfohlen [2]), die optimale Sonnenschutzmittelmenge von 2mg/cm² nicht erreicht. Untersuchungen an Strandbesuchern im Raum Berlin zeigen ähnliche Ergebnisse. Mexoplex enthält daher den Lösungsvermittler ELDEW®-SL 205. Dieser erleichtert das Auftragen und trägt dazu bei, die Schutzwirkung bei geringer Filtermenge deutlich zu steigern. Außerdem sorgt es, wie eine Untersuchung mit ANTHELIOS XL Fluide Extreme 50+ demonstriert, für einen „Ausspreiz-Effekt“. „Die Multiphotonen-Tomographie zeigt, dass das Produkt sich einige mm über die Hautfurchen hinweg auch in nicht eingecremte Bereiche ausbreitet und so eine homogene Verteilung gewährleistet“, erläuterte Prof. Dr. rer. nat. Jürgen Lademann von der Hautklinik der Charité.

Langzeitdaten dokumentieren: UV-Schutz verhindert maligne Melanome
Wie effektiv der richtige Einsatz von UV-Schutz ist, dokumentieren Daten von Green A et al. Bei der Langzeitstudie trugen mehr als 1.600 Probanden von 1992 bis 1996 entweder täglich oder nach eigenem Ermessen Sonnenschutzmittel auf [3]. Die Nachbeobachtung (zehn Jahre später) zeigte, wie Prof. Dr. med. Axel Hauschild vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein erklärte, „dass die Probandengruppe, die täglich Sonnenschutz aufgetragen hatte, insgesamt elf primäre Melanome aufwies, während die Anzahl der neuen Melanome bei der Kontrollgruppe 22 betrug.“

Um solch ein malignes Melanom (MM) etwa von einem gutartigen Nävus unterscheiden zu können, sprach sich Hauschild beim Hautkrebs-Screening samt Dermatoskopie für ein „geschultes Auge“ aus. Metaanalysen zeigen eine 20% höhere Sensitivität für die Dermatoskopie im Vergleich zur reinen Melanom-Blickdiagnostik. Mit den Dermatoskopie-Forbildungen [4] von La Roche-Posay können sich Dermatologen jederzeit per Video-Podcast kostenlos fortbilden. Dass sich ein Training bei der Analyse von Hautveränderungen lohnt, demonstriert eine Pilotstudie von Breitbart EW et al. Von 2003 bis 2004 nahmen 20% der Bevölkerung Schleswig-Holsteins am Hautkrebs-Screening teil. In den letzten Jahren wurde ein jährlicher Rückgang der Mortalität des MM von ca. 7% erreicht. Sie liegt damit 50% unter dem deutschen Durchschnitt [5].

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Quelle: Symposium Photodermatologie II, 27. Januar 2012, Berlin. Veranstalter: La Roche-Posay.

Literatur
[1] Marionnet C, Krutmann J et al. A broad-spectrum sunscreen prevents UVA radiation-induced gene expression in reconstructed skin in vitro and in human skin in vivo. Experimental Dermatology
2011; 20: 477–482
[2] Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V. (IKW), „Empfehlungen zur Wirksamkeit und zur Auslobung von Sonnenschutzmitteln“, http://www.ikw.org.pdf.broschueren/34.pdf
[3] Green AC et al. Reduced melanoma after regular sunscreen use: randomized trial follow-up. Journal of Clinical Oncology 2011; 29: 257-263
[4] Kostenlose Dermatoskopie-Forbildungen per Video-Podacst: www.dermoscopy-ids.org
[5] Breitbart EW et al. Pilotstudie Hautkrebsscreening Schleswig-Holstein. Journal of the American Adademy of Dermatology (in press)

Herausgeber
La Roche-Posay
Georg-Glock-Straße 18
40474 Düsseldorf

 
 

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